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Das Deutsche Brot auf dem Weg
zum Weltkulturerbe

Wie ja bekannt ist, hatte der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks im Jahr  2012 die Idee, die deutsche Brotvielfalt, die einmalig auf der Welt ist, als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkennen zu lassen.

Imposante 3.256 Brotspezialitäten, von der „Eifelähre“ über den „Hirtenlaib“ bis zu „Dinkel küsst Roggen“ konnten bis dato im Rahmen des bundesweiten deutschen Brotregisters gesammelt werden. In dieses Archiv (www.brotkultur.de) können Innungsbäcker Ihre Brotsorten eintragen. Auf diese Weise hat der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks ein Instrument geschaffen, um die über Jahrhunderte gewachsene Tradition des Brotbackens zu bewahren und sie letzten Endes als so genanntes „Immaterielles Kulturerbe“ schützen zu lassen. Der erste Schritt ist schon getan. Ende 2014 wurde die deutsche Brotkultur in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit wird ihr Wert zumindest für Deutschland offiziell anerkannt. Folgen sollte nun aber, so der Wunsch des deutschen Bäckerhandwerks, noch eine Weiterleitung des Antrages an die Deutsche UNESCO-Kommission in Paris. Denn dann könnte die deutsche Brotkultur das erste immaterielle Kulturerbe Deutschlands werden, neben dem Tango, der Peking Oper und der Mittelmeerküche.

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung fand nun am Montag, 22.06.15 in Koblenz statt. 32 junge UNESCO-Experten des „Young Experts Forum“ aus 31 verschiedenen Nationen, unter anderem aus Tunesien, Finnland, Tansania und Afghanistan,  waren zu Gast bei der Bäckerinnung Rhein-Mosel-Eifel und der Handwerkskammer Koblenz um sich vor Ort über die Bedeutung der Brotkultur für Deutschland zu informieren. Im Vorfeld der 39. UNESCO-Welterbesitzung, die in diesem Jahr in Bonn stattfindet, besuchten sie mehrere Tage das Mittelrheintal. Im Koblenzer Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG) der Handwerkskammer wurden die Jungen Experten nun zuerst von Herrn Bernd Hammes, dem Leiter des ZEG und Herrn Frank Klein, Obermeister der Innung Rhein-Mosel-Eifel, begrüßt. Daniel Schneider vom Zentralverband reiste eigens aus Berlin an, um mittels Vortrag und Filmvorfühung rund um die deutsche Brotvielfalt zu informieren. Als besondere Herausforderung wurden alle Vorträge auf Englisch gehalten. Danach haben die Ausbilder der Handwerkskammer, Bäcker- und Konditormeister Joachim Schäfer und Konditormeister Rainer Hahn, den praktischen Teil übernommen und vor den Augen der  Mitglieder des „Young Experts Forum“ in den Lehrbackstuben des ZEG´s Brote gebacken. Vom Teigmachen bis zur Ofenreife wurde jeder Handgriff genau erklärt und traf auf sehr interessierte Zuhörer. Bevor die Brote aus dem Ofen kamen, die die Experten gerne mitgenommen haben, tischte das ZEG noch ein traditionelles deutsches Abendbrot für alle in Büfettform auf.

Eine Initiative des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks gemeinsam mit  der Bäckerinnung Rhein- Mosel-Eifel und der Handwerkskammer Koblenz mit dem gemeinsamen Ziel der Anerkennung der deutschen Brotvielfalt als Kulturerbe.

Weitere Bilder in der Bildergalerie

 

 
 
Die größte Nuss-Ecke der Welt wollte die Bäcker-Innung Rhein-Mosel-Eifel unter Federführung von Obermeister Frank Klein auf dem Deutschen Eck mit Unterstützung der Innungsmitglieder anfertigen.
 
„Dies ist eine tolle Sache“, Obermeister Frank Klein, der sich über die überraschend hohe Zahl an Bäckermeistern und Bäckereien, die sich daran beteiligte freut. Das gesteckte Ziel konnte durch die tatkräftige Unterstützung der Innungsmitglieder deutlich überschritten werden.

Die Nuss-Ecke wurde mit einer
Größe von 5,57 m x 5,67 m x 9 m x 3,5 cm
ins Guiness-Buch der Rekorde eingetragen.
 
Am Freitag, dem 17.12.2010 startete am Deutschen Eck der Weltrekordversuch für die Aktion „Herzenssache“ des SWR-Fernsehens.
 
Moderator Jens Hübschen hatte sich am Deutschen Eck angekündigt und sendete live den Weltrekord in den Sendungen Kaffee oder Tee (17.45 Uhr)sowie am gleichen Tag auch in der Landesschau gegen 19.00 Uhr. In der großen Sendung Herzenssache ab 20.15 Uhr schalten SWR 1 und SWR 4 ebenfalls live zum Deutschen Eck. Ein Rahmenprogramm mit Prominenten und musikalischen Gästen sorgte für eine weihnachtliche Unterhaltung und alle Spenden des Abends kamen der Herzenssache zugute.


weitere Bilder siehe Bildergalerie
 
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